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Portfoliotheorie und Asset Allocation Ein gut "aufgestelltes" Portfolio, d.h. die Zusammensetzung des Anlagevermögens, definiert sich nach der nobelpreisprämierten Portfoliotheorie von Prof. Dr. Markowitz über eine Investmenzusammensetzung geringster Korrelationen.

Für die Praxis bedeutet dies, dass das Vermögen auf verschiedene Märkte gerichtet sein soll, die möglichst unabhängig voneinander agieren.

Das Ziel ist es, durch die Streuung eine größtmögliche Sicherheit zu erlangen.

Jüngste Erfahrungen der Finanzkrise haben gezeigt, dass es innerhalb einer Assetklasse (z.B. Aktienmärkte) in derartig extremen Situationen keine wirkliche Diversifizierung gibt. Sämtliche Kapitalmärkte haben an Boden verloren - ganz gleich, ob Sie in Südamerika, Europa oder Asien investiert waren, direkt in Aktien oder auch Fonds, in Rohstoffen oder Nachhaltigkeitswerten ( grünes Investment ).

Natürlich gab es auch einige wenige Fondsmanager, die sich dem starken Abwärtstrend widersetzen konnten.

Um jedoch eine weitere Optimierung Ihres Portfolios zu erzielen, folgen wir an dieser Stelle gerne dem Ansatz von Prof. Dr. Busse aus München. Seine Kernaussage hinsichtlich eines effizienten Portfolios - gemessen am Verhältnis aus Sicherheit und Rendite - liegt in der breiten Streuung über verschiedene Assetklassen.

So wird durch sinnvolle Beimischung einer zusätzlichen Assetklasse erreicht, dass

  1. das Risiko eines Portfolios reduziert und gleichzeitig
  2. die Renditeewerwartung erhöht wird.

 

Eine professionelle Asset Allocation setzt sich daher unserer Meinung nach z..B. aus folgenden Assetklassen zusammen:

  1. Bareinlagen als liquide Rücklage
  2. Offene Investmentfonds wie weltweit gestreute Renten- und Aktiensfonds mit ihren unterschiedlichen Gewichtungen.
  3. Nationale- und internationale geschlossene Beteiligungen in den Bereichen Immobilien, erneuerbare Energien, Rohstoffe, Infrastruktur, Flugzeug- oder Schiffsbeteiligungen, private Equity oder Leasing.
  4. Realimmobilien
  5. Zum geringsten Teil spekulative Anlageformen, wie z.B. Aktieneinzeltitel oder Beteiligungen im Forexhandel

Generell bestimmen hier aktuelle Marktsituationen und Ausblicke die Entscheidung. Ebenfalls ist von entscheidender Bedeutung, dass auch Ihr Bauch "JA" zu einer Assetklasse sagt und Sie sich rumdum wohl mit Ihrer Entscheidung fühlen.

s. auch Professor Dr. Franz-Joseph Busse

http://www.infinanz.de